Mei liabste Weis

Diese Sendung hat gezeigt, was in Österreich an musikalischen Schätzen vorhanden ist. Peter Rosegger hat gesagt, das ist die Seele der Menschen. Und wenn man gesehen hat, mit welcher Begeisterung die Jugend diesem Juwel frönt, da kann man nur sagen, die bewahren nicht die Asche, wie ewig Gestrige, sondern tragen die Glut weiter. Das ist der Klang der Heimat, der nie verstummen wird, solange verantwortungsvolle Musiklehrer diesen Schatz vermitteln. Ein gutes Beispiel ist der Bewerb in Kärnten „Prima la Musica“, wo junge Talente sehr erfolgreich abgeschnitten haben. Da kann man auch den vom Land geführten Musikschulen nur Danke sagen, die die Seele der Heimat pflegen. Musik kennt keine Grenzen, nur Freunde, das soll auch so in Zukunft bleiben.

 

Dieter Fleiß 9125 Kühnsdorf

Volksliedreferent der österreichischen Trachten und Heimatverbände

 

  


Schon 2013 wurde der "Zustand" des MSG vom KAB dargestellt und Maßnahmen für eine gerechte Lösung für "einsprachige" Lehrer eingefordert. Alles was herauskam, war die Änderung der Bezeichnung "Zweitlehrer" auf "Teamlehrer". Alles andere wurde sogar schlechter für die deutschsprachigen Kinder, aber besser für die slowenisch sprachigen Kinder und Lehrer!

PLATTFORM

 

FÜR

 EINE SCHULE DER SPRACHLICHEN

VIELFALT

 

 

Europaweit haben die Minderheiten eigene Erziehungs- und Bildungseinrichtungen, da doch die Sprachkompetenz für die Volksgruppen der wesentlichste Aspekt der Identität darstellt. So sehen es die Volksgruppen in Europa. In Kärnten ist jedoch entgegen der europäischen Praxis dieses Modell nicht angewandt. Europäische Standards im Minderheitenschulwesen wären auch für Kärnten zeitgemäß.

 

Auf Grund des Minderheitenschulgesetzes (MSG) müssen die Kinder der Mehrheitsbevölkerung in die Schule der Minderheit gehen. Dadurch wird ihnen die bundesweit praktizierte „Österreichische Regelschule“ vorenthalten, wofür es keine plausiblen Gründe gibt.

 

Bereits bei einer Anmeldung eines Kindes zum zweisprachigen Unterricht

( Klassenschülerhöchstzahl 20 ) steht für dieses Kind ein zweisprachiger Lehrer zur Verfügung, der als klassenführender Lehrer fungiert, wobei der Zweitlehrer in dieser Klasse bis zu 19 (!) Kinder zu unterrichten hat.

 

Nach dem MSG § 16/1 ist der gesamte Unterricht auf den ersten 3 Schulstufen in annähernd  gleichem Ausmaß in deutscher und slowenischer Sprache zu erteilen.

Durch die bevorstehende Ausweitung auf die 4. Schulstufe wird die problematische Situation der einsprachigen Lehrer noch zusätzlich verschärft, denn 50 (!) einsprachige Lehrer verlieren ihren Arbeitsplatz. Dafür werden 50 neue zweisprachige Lehrer eingestellt.

 

Da aber laut einer Studie des Slowenischen Zentralverbandes 80% der zum zweisprachigen Unterricht angemeldeten Kinder über geringe ( 20% ) oder keine ( 60% ) slowenischen Sprachkenntnisse verfügen, ist das MSG weder theoretisch noch praktisch vollziehbar. Die Einführung eines eigenen Unterrichts-gegenstandes wäre daher zweckmäßig.

 

 01. Derzeitige Position „Klassenführender Lehrer“:

 

·     Die Klassenschülerhöchstzahl beträgt 20 Schüler

·     Er ist klassenführender Lehrer bereits bei einem zum zweisprachigen Unterricht angemeldeten Kind

·     Seine Lehrverpflichtung beträgt 21 Wochenstunden

·     Er bekommt mehr Zulagen

·     Er wird sofort angestellt, auch ohne Lehramtsprüfung in Slowenisch

·     Er kann Schulleiter auch ohne Lehramtsprüfung in Slowenisch werden

·     Er hat sehr gute Aufstiegsmöglichkeiten

·     Er ist finanziell im Aktivstand besser gestellt durch Mehrdienstleistungen -

     bis zu 8 Wochenstunden regelmäßig und darüber, was jährlich bis zu

    S 200 000 und mehr ausmacht. 

·     Er bezieht dadurch einen wesentlich höheren Ruhegenuß

 

02. Position „Zweitlehrer“

 

·     Er kommt nicht in den Genuß dieser allgemeinen Besserstellungen und ist dadurch enorm benachteiligt

·     Er hat eine Lehrverpflichtung von 23 Wochenstunden

·     Er hat keine Zulagen

·     Er hat keine Mehrdienstleistungen

·     Er muß bis zu 19 (!) Kinder unterrichten und ist durch diese besondere Situation stärker belastet

·     Er hat geringe Aufstiegsmöglichkeiten ( z. B. Direktor )

 

 

Im Sinne eines partnerschaftlichen Zusammenwirkens und einer entsprechenden Verhältnismäßigkeit und Chancengleichheit, fordern wir eine völlige Gleichstellung und Gleichbehandlung für die betroffenen einsprachigen Lehrer, sowie eine gerechte Lösung für den klassenführenden Lehrer, auf Grund des Dienstalters und der Anzahl der zum zweisprachigen Unterricht angemeldeten Kinder.

Denn es kann doch nicht so sein, daß bei einer einzigen zweisprachigen Anmeldung der zweisprachige Lehrer zum klassenführenden Lehrer wird.

 

 03. Position „Schulleiter“ - Bestellung

 

·     Er ist durch das Objektivierungsverfahren zu ermitteln, wobei alle Zusatzqualifikationen gewichtet werden sollen. Ein- wie zweisprachige Lehrer sind nach den gleichen Kriterien des Dienstrechtes zu bewerten.

 

04. Sprachunterricht

 

·     In einem Europa der Vielfalt soll es möglich sein, auch die Sprache des Nachbarn in der Schule erlernen zu können. Deshalb soll im Geltungsbereich des zweisprachigen Schulwesens in den Volksschulen Sprachunterricht in italienischer und slowenischer Sprache auch auf freiwilliger Basis angeboten werden. Denn nur durch einen effizienten Sprachunterricht wird es möglich sein, eine gute Sprachkompetenz zu erwerben.

 

05. Pädagogische Chancengleichheit

 

·     Für alle Volksschulen im Geltungsbereich des Minderheitenschulwesens sollen die gleichen Klassenschülerhöchstzahlen ( 20 Schüler ) eingeführt werden, um die pädagogische Chancengleichheit herzustellen.

 

 

06. Neue Begriffsdefinitionen

 

·     Die Begriffsdefinition „einsprachiger Lehrer“ im MSG ist falsch und abwertend, weil der „einsprachige Lehrer“ auf Grund seiner Ausbildung ein „mehrsprachiger Lehrer“ ist.

 

·     Auch der Begriff „Zweitlehrer“ ist abwertend und diskriminierend zugleich.

 

·     Die Begriffe „einsprachiger Lehrer“ und „Zweitlehrer“ sind daher neu zu definieren, weil es im Schulalltag de facto nur mehr mehrsprachige Lehrer gibt.

 

 

 FORDERUNGSKATALOG der Plattform

·     Chancengleichheit

Vollkommene Gleichbehandlung und Gleichstellung der beiden Lehrer

( zweisprachiger Lehrer und Zweitlehrer ), die in mehrsprachigen Klassen arbeiten.

·     Klassenführung

Die Klassenführung ergibt sich auf Grund der zum zweisprachigen Unterricht angemeldeten Schüler. Überwiegt die Zahl der Anmeldungen zum zwei-sprachigen Unterricht, hat der zweisprachige Lehrer die Klassenführung, ist das nicht der Fall, ist der einsprachige Lehrer der klassenführende Lehrer. Ein genereller Wechsel der Klassenführung nach der Unterstufe zur Oberstufe ist unakzeptabel.

·     Klassenschülerhöchstzahl

Im Geltungsbereich soll generell in allen Klassen die Schülerhöchstzahl von 20 nicht überschritten werden.

·     Wochenstundenverpflichtung

Beide Lehrer müssen in der Klasse gleich viel Wochenstunden halten ( 21 Wochenstunden ).

·     Sprachunterricht

Erhöhung der Stunden für unverbindliche Übung „Slowenisch“ - „Italienisch“ auf 4 Wochenstunden schulübergreifend ohne Mindestschülerzahl, um damit den Artikel 1 § 7 MSG Recht auf Erlernung der slowenischen Sprache als Pflichtgegenstand entsprochen wird.

·     Begriffsdefinition

Beseitigung der Begriffe „einsprachiger Lehrer“ und „Zweitlehrer“, da beide mindestens in einer Fremdsprache qualifiziert sind. Neue Bezeichnung „mehrsprachiger Lehrer“.

·     Schulbezeichnung

Neue Schulbezeichnung für Schulen im Minderheitenschulbereich „Schwerpunktschule Sprache“.

·     Schulleiter

Der Schulleiter ist durch ein Objektivierungsverfahren zu ermitteln, wobei alle Zusatzqualifikationen nach den Kriterien des Dienstrechtes gewichtet werden sollen.

 

 Zusammenfassung

 

Die ins Haus stehende Novelle zum MSG, seit über 10 (!) Jahren unverändert, muß Anlass und Chance zugleich sein, die krasse Benachteiligung und  Diskriminierung der einsprachigen Lehrer zu beseitigen und allen Kindern im Geltungsbereich des MSG die gleichen pädagogischen Chancen zu ermöglichen. Wobei bei der Novellierung des MSG die Rechte der Minderheit überhaupt nicht zur Disposition stehen.

Es geht ausschließlich um die Gleichstellung und Gleichbehandlung der einsprachigen Lehrer ( Gleichbehandlungsgesetz ) und ein Schulsystem, das die Kinder der Mehrheitsbevölkerung nicht benachteiligt und die sprachliche Vielfalt sicherstellt.

 

 

 

 

Für die Plattform:

Unterschriften von Lehrern aus dem Unterland, sowie die Unterschrift des damaligen Landesschulinspektors und des Präsidenten des Landesschulrates.

Wer ist also hier in Kärnten die "Minderheit"?


Kärnten 2018

Ein volkspolitischer Rückblick

 

Südkärnten wird systematisch zu Nordslowenien

 

In den Volksschulen, auch in Kindergärten wird das Slowenische quasi zum „Pflichtgegenstand“ erhoben. Den deutschsprachigen Kindern wird so die österreichische Regelschule vorenthalten. In den Ämtern, in den Banken, in der Wirtschaft, vor allem in den Volksschulen ist die slowenische Sprache Voraussetzung für eine Anstellung. Von den Bitten der deutschsprachigen Bevölkerung für ein würdiges Verhalten des Klerus gegenüber den Wünschen bei Begräbnissen, Messen und sonstigen kirchlichen Zeremonien in ihrer Muttersprache zu zelebrieren ist noch immer nicht möglich. Die quasi „Heimatverbände KAB und KHD“ sind nicht in der Lage dem Staatsvertrag §7 gerecht zu werden und prolongieren so das „Problem Südkärnten mit der Volksabstimmung pro Kärnten“ ins Nostalgische, nicht mehr umkehrbar als gegeben. Somit wird unseren Abwehrkämpfern ihre Berechtigung für den Erhalt der Kärntner Heimat bei Österreich gekämpft und ihr Herzblut geopfert zu haben, ein Schanddienst  erwiesen.

Die Slowenen in Kärnten, teilweise mit slowenischer und österreichischer Staatsbürgerschaft, haben in Kärnten volle Berechtigungen ihrer Entfaltung und Selbsttätigkeit, dazu noch großzügig gefördert, wie kaum eine Minderheit in Europa. Diese Privilegien sind im Staatsvertrag verankert , aber nicht mehr. Die großzügigen, über den Staatsvertrag hinaus gehenden „Geschenke“  werden von den „Nationalslowenen“ als nicht ausreichend kommentiert und so wird das „Problem“ permanent  prolongiert. Eine Gesellschaft kann man, laut Aussage eines UNI PROF nur beeinflussen über Bildung und Justiz. Beides wird hier missbräuchlich verwendet    

Erleben wir gemeinsam, sukpno, ein Jahr des gegenseitigen Anerkennens und Respektierens im Sinne der gemeinsamen großen Heimat Europa!

 

Kühnsdorf, zum Jahreswechsel 2018 auf 2019

 

Schulrat Dieter Fleiß


Gedanken eines 99 jährigen Lehrers aus dem Gailtal


Wer hat hier in Kärnten das Sagen?

Schon wieder ein Angriff auf unseren Schulverein Südmark.



Bemerkungen zum Schulschluss 2017 von Dieter Fleiß



  Kärntner Schulverein Südmark

        Obmann Schulrat Dieter Fleiß 9125 Kühnsdorf Nord 78

        Mobil: +650 55 999 30  e-mail: dieter.fleiss@gmx.at 

        HP: kaerntnerschulvereinsuedmark.at   ZVR: 293826494 

       Bankverbindung: IBAN AT443948700000407668  BICRZKTAT2K487

 

 

Zum Thema

„Nur Slowenen können Volksschuldirektoren werden“

Nachdem die 4. Klasse Volksschule nun auch einen zweisprachigen Unterricht anbietet, sollen auch die Direktoren slowenisch sprachig sein, weil, wenn ein slowenisch sprachiger Elternteil zu einer Aussprache in die Schule kommt, kann er sich in seiner Muttersprache Slowenisch nicht artikulieren.

Der klassenführende slowenisch sprachige Lehrer ist der „Befehlsgeber“ für den deutschsprachigen „Teamlehrer“ (der inzwischen auch schon Slowenisch Kenntnisse nachweisen muss), bekommt die volle Lehrverpflichtung angerechnet mit einer Abschlagstunde, weil er „Slowenisch“ als „Fremdsprache“ unterrichtet! Wenn er Slowene ist, dann unterrichtet er ja in seiner „Muttersprache“ oder ist er kein Slowene, vielleicht ein „Windischer“, weil die Slowenen „Windisch“ nicht anerkennen! Dieser Widerspruch per se zeigt die „Überförderung“ der Slowenen in Kärnten, die bis zu einer Farce neigt. Der einsprachige Teamlehrer mit nur 14 Wochenstunden Unterrichtszeit, muss die restlichen Stunden zu seiner vollen Lehrverpflichtung „irgendwo suchen“. Und so etwas nennt man „gerechte  Schule“!

 

Schulrat Dieter Fleiß

Obmann des Kärntner Schulvereines Südmark

 

9125 Kühnsdorf


Leserbrief von Obmannstellvertreter Bergmann Michael

an LR DI Christian Benger


18. 10.2016

Leserbrief:

Schuldirektoren sollen Lehrer aussuchen

Da wird die Öffentlichkeit wieder einmal falsch informiert. Schuldirektoren sollen zur „besseren“ Unterrichtseffizients, selbst Lehrer „aussuchen“! Erstens werden Schulen, die unattraktiv sind, wie „entlegene“ oder aus anderen Gründen nicht  erstrebenswerte, kaum beworben. Aber noch schlimmer: Direktoren werden nicht nach Qualifikation besetzt, sondern nach parteipolitischen Überlegungen. Da wird sich der politische Direktor wohl seine Parteifreunde holen müssen. Es werden somit dislozierte Parteizentralen gebildet werden unter dem Deckmantel „Bildungsoffensive“ und es wird noch weiter bergab gehen mit unserer Bildung. Es sollen Pädagogen und nicht Demagogen, wie es die Politiker sind, an der längst fälligen Reparatur des Bildungssystems herangezogen werden. Wenn man einen Staat für sich politisch vereinnahmen will, kurble an der Erziehung, wenn du ihn rechtlich vereinnahmen willst, kurble an der Justiz! Im alten Griechenland hat Perikles mit seinem Staatsmann Solon die optimale Mischung des „politikon“ erreicht. Heute herrscht bei uns im Bildungsbereich gelinde gesagt die Diktatur der Inkompetenz. 

Schulrat Dieter Fleiß,

Obmann des Kärntner Schulvereines Südmark

 

9125 Kühnsdorf