Wer hat hier in Kärnten das Sagen?

Schon wieder ein Angriff auf unseren Schulverein Südmark.



Bemerkungen zum Schulschluss 2017 von Dieter Fleiß



  Kärntner Schulverein Südmark

        Obmann Schulrat Dieter Fleiß 9125 Kühnsdorf Nord 78

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Zum Thema

„Nur Slowenen können Volksschuldirektoren werden“

Nachdem die 4. Klasse Volksschule nun auch einen zweisprachigen Unterricht anbietet, sollen auch die Direktoren slowenisch sprachig sein, weil, wenn ein slowenisch sprachiger Elternteil zu einer Aussprache in die Schule kommt, kann er sich in seiner Muttersprache Slowenisch nicht artikulieren.

Der klassenführende slowenisch sprachige Lehrer ist der „Befehlsgeber“ für den deutschsprachigen „Teamlehrer“ (der inzwischen auch schon Slowenisch Kenntnisse nachweisen muss), bekommt die volle Lehrverpflichtung angerechnet mit einer Abschlagstunde, weil er „Slowenisch“ als „Fremdsprache“ unterrichtet! Wenn er Slowene ist, dann unterrichtet er ja in seiner „Muttersprache“ oder ist er kein Slowene, vielleicht ein „Windischer“, weil die Slowenen „Windisch“ nicht anerkennen! Dieser Widerspruch per se zeigt die „Überförderung“ der Slowenen in Kärnten, die bis zu einer Farce neigt. Der einsprachige Teamlehrer mit nur 14 Wochenstunden Unterrichtszeit, muss die restlichen Stunden zu seiner vollen Lehrverpflichtung „irgendwo suchen“. Und so etwas nennt man „gerechte  Schule“!

 

Schulrat Dieter Fleiß

Obmann des Kärntner Schulvereines Südmark

 

9125 Kühnsdorf


Leserbrief von Obmannstellvertreter Bergmann Michael

an LR DI Christian Benger


18. 10.2016

Leserbrief:

Schuldirektoren sollen Lehrer aussuchen

Da wird die Öffentlichkeit wieder einmal falsch informiert. Schuldirektoren sollen zur „besseren“ Unterrichtseffizients, selbst Lehrer „aussuchen“! Erstens werden Schulen, die unattraktiv sind, wie „entlegene“ oder aus anderen Gründen nicht  erstrebenswerte, kaum beworben. Aber noch schlimmer: Direktoren werden nicht nach Qualifikation besetzt, sondern nach parteipolitischen Überlegungen. Da wird sich der politische Direktor wohl seine Parteifreunde holen müssen. Es werden somit dislozierte Parteizentralen gebildet werden unter dem Deckmantel „Bildungsoffensive“ und es wird noch weiter bergab gehen mit unserer Bildung. Es sollen Pädagogen und nicht Demagogen, wie es die Politiker sind, an der längst fälligen Reparatur des Bildungssystems herangezogen werden. Wenn man einen Staat für sich politisch vereinnahmen will, kurble an der Erziehung, wenn du ihn rechtlich vereinnahmen willst, kurble an der Justiz! Im alten Griechenland hat Perikles mit seinem Staatsmann Solon die optimale Mischung des „politikon“ erreicht. Heute herrscht bei uns im Bildungsbereich gelinde gesagt die Diktatur der Inkompetenz. 

Schulrat Dieter Fleiß,

Obmann des Kärntner Schulvereines Südmark

 

9125 Kühnsdorf